Infos zum Fahrradmietsystem

13.06.2016

Wer steckt dahinter?
Die Stadt Konstanz unterstützt das Fahrradmietsystem, weil sie das Radfahren in 
der Stadt fördern und damit die Umwelt entlasten möchte. Die Stadtwerke 
Konstanz wollen das System managen und einen passenden Fahrraddienstleister 
mit der Umsetzung beauftragen.


Was hat das mit den Studierenden zu tun?
Die Studierenden sind eine wichtige Gruppe in der Stadt. Sie nutzen häufiger Rad
und Bus und haben deutlich weniger Autos als der Durchschnitt der 
Konstanzer*innen. Stadt und Stadtwerke wollen den Studierenden daher die 
Nutzung des Systems besonders schmackhaft machen, indem sie die 
Nutzungsgebühren für den einzelnen Studierenden auf einen Bruchteil des 
Normalpreises senken. Wobei wichtig ist zu wissen, dass die Realisierung des 
Radsystems laut Stadtwerken auch davon abhängt, ob die Studierenden einen 
Beitrag zur Finanzierung des Systems leisten. Das Studierendenwerk SEEZEIT hat
zugesagt, ebenfalls einen Teil des Geldes aufzubringen, wenn die Studierenden 
mitmachen. Die (Mit-)Finanzierung von Mietradsystemen über Studierende wird 
bereits in mehreren Städten wie Braunschweig, Frankfurt, Marburg, Wiesbaden 
praktiziert.

Was soll es denn die Studierenden kosten?
Die Stadtwerke bieten den Studierenden von Universität und HTWG an, sich mit 
einem Beitrag von 2 Euro pro Studierenden und Semester an dem Mietsystem zu 
beteiligen. Sie bieten dem einzelnen Studierenden in dem Fall Vorteile an, die 
„normale“ Studierende ca. das 10fache kosten würden.

Was wäre denn der Vorteil für die Studierenden?
Normale Nutzer des Systems müssen pro angefangene halbe Stunde einen Euro 
Gebühr bezahlen. Das Angebot an die Studierenden ist, dass sie pro Fahrt eine 
Stunde kostenlos radeln dürfen. Geben sie das Rad vor der Stunde 
zurück, können sie mit einem anderen Rad wieder eine Stunde kostenlos 
fahren. Das können sie so oft sie wollen wiederholen. Bei den großen Anbietern 
von Fahrradmietsystemen müssen Studierende ca. 50 Euro pro Jahr zahlen, wenn 
sie diese Freifahrten genießen wollen.
Zudem werden die Studierenden bei der Konzeption des Systems mitwirken und dürfen bei neuen Stationen über den Ort mitentscheiden.

Warum abstimmen?
Ähnlich wie beim Semesterticket zur Nutzung des Öffentlichen Verkehrs (solidarfinanziert mit 12,50€) handelt 
es sich bei dem Beitrag für das Fahrradmietsystem um einen Solidarbeitrag aller 
Studierenden für diejenigen, welche das System dann vergünstigt nutzen können.
Es gilt zu entscheiden, ob die Studierenden durch ihren Beitrag zur Realisierung 
des Fahrradmietsystems beitragen und die Räder damit auch extrem vergünstigt 
nutzen wollen.
Oder anders gefragt: Pro Semester ein Bier im Unibiergarten weniger 
trinken und dafür mitgestalten, mitradeln und Spaß haben?

Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt an

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